Sauna-Lexikon

Aufguß
Mit einem Saunalöffel oder der Aufgußkelle wird Wasser auf die heißen Steine des Saunaofens gegossen. In der Regel enthält das Wasser einen Zusatz von Aromen oder Aufgußkonzentraten. Das Wasser verdampft auf den heißen Steinen und erhöht kurzzeitig die Luftfeuchtigkeit in der Kabine. Damit steigt auch das hitzeempfinden und die Sauna wird wärmer empfunden, obwohl die Temperatur gleich bleibt.



Finnische Sauna
Die Temperatur beträgt hier etwa 85 bis 95 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von etwa 10 bis 30 Prozent.



Gefäßtraining
Beim Saunieren erfolgt ein Wechsel von Kälte- und Wärmereizen. Das trainiert die Gefäße und hat einen positiven Effekt für die Gesundheit.



Handtuch/Saunatuch
Eines der wichtigsten Dinge, die beim Saunieren benötigt werden. Das Handtuch sollte groß genug sein, um vollständig darauf sitzen oder liegen zu können.



Hygrometer
Mit dem Hygrometer wird die Luftfeuchtigkeit in der Kabine gemessen. Es kann durchaus nützlich sein, die genaue Luftfeuchtigkeit zu kennen.



Immunsystem
Beim regelmäßigen nutzen der Sauna wird der Körper an starke Temperaturschwankungen gewöhnt. Das fördert die gesamte Durchblutung und stärkt das Immunssystem.



Kaltwasseranwendung
Nach dem Aufenthalt in der Sauna – der Wärmephase – erfolgt die Abkühlung. Idealerweise zunächst für eine Minute an der frischen Luft. Anchließend erfolgt die Anwendung von kaltem Wasser. Die beste Methode ist die Abkühlung von den Füßen an hinauf bis zum Kopf mit Hilfe eines Kneippschlauchs. Alternativ ist auch eine kalte Dusche oder das Tauchbecken zu wählen.



Muskelkater
Nein, vom Saunieren bekommt man ganz sicher keinen Muskelkater. Das Gegenteil ist der Fall. In der Sauna werden verstärkt Milchsäuren abgebaut. In den Ruhephasen zwischen den Saunagängen können sich die Muskeln hervorragend regenerieren.



Ruheraum/Ruhephase
Nach der Warm- und der Kaltanwendung folgt die Ruhephase. Der Körper soll sich nun regenerieren. Die Dauer der Ruhephase sollte die der Wärmephase entsprechen. Zur richtigen Entspannung sollte ein entsprechender Ruheraum vorhanden sein, der ein ruhiges, warmes Ambiente aufweist und mit Sitz-Liege-Gelegenheiten versehen ist. Der Körper soll hier warm und angenehm entspannen.



Sanduhr
Sie dient in der Saunakabine zur Messung der eigenen Aufenthaltsdauer und wird beim Beginn des Saunaganges umgedreht. Eine Sanduhr ist bei Faß-Saunen von Meisel & Gerken serienmäßig eingebaut.



Saunagang
Ein kompletter Saunagang umfasst die Wärme- und die anschließende Abkühlphase. Ein vollständiger Saunabesuch sollte aus 3 Saunagängen bestehen.



Saunaofen
Entscheidend für ein angenehmes Klima in der Sauna ist der Ofen. Er muß nicht nur einfach die Luft erwärmen, sondern eine angenehme Strahlungswärme abgeben.



Wärmephase
Der Aufenthalt in der beheizten Saunakabine sollte etwa 8 bis 15 Minuten betragen. Der Körper wird in dieser Zeit durch die Hitzeinwirkung mit Wärme aufgeladen.


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